18.05.2010
Zum Tod von Susanne Frey
Lebend offenbart sich des Geistes Kraft,
Sterbend doch bewahrt sich des Geistes Wesen.
(Rudolf Steiner)
Für uns alle sehr unerwartet und plötzlich ist unsere Kollegin Susanne Frey in der Nacht vom 17. auf den 18. Mai in ihrer Wohnung in Hamfelde verstorben.
Sie wäre am 22. August dieses Jahres 62 Jahre alt geworden.
Seit 1981 war Susanne Frey bei uns als Lehrerin für Eurythmie beschäftigt. Sie hat in ihrer stets sehr humorvollen Art auf mancher Monatsfeier und auch bei ihren 12.Klass-Abschlüssen gezeigt, was man mit Eurythmie alles zum Ausdruck bringen kann.
Neben ihrer Tätigkeit im Vorstand und in diversen Gremien, war es Susanne Frey immer ein starkes Anliegen, die äußere und innere Form der Jahresfeste an unserer Schule bewusst zu gestalten. Kein fein abgestimmtes Monatsfeierprogramm, keine festliche Konferenz, kein feierliches Essen im Kollegenkreis zu besonderen Anlässen, letztendlich kein Veranstaltungskalender eines ganzen Schuljahres fand ohne die organisierenden Gedanken von Susanne Frey statt. Auch die Verpflegung der drei letzten großen Hamburger Lehrertagungen in unserem Haus hat sie maßgeblich mit ihren Schülern in der Hand gehabt. Alles immer verbunden mit einem großen Gespür für den richtigen Stil.
Alle Schüler, die sie als Eurythmielehrerin hatten, oder die sie als fürsorgliche Klassenbetreuerin in der Oberstufe erleben durften, werden sie in warmer und herzlicher Erinnerung behalten. Wir Kollegen denken gerne und dankbar an ihre breitgefächerte Arbeit, ihre oft wertvollen und tiefen Konferenzbeiträge zurück und begleiten sie jetzt mit unseren guten Gedanken.
Für das Kollegium
Jörn Rüter
