29.05. - 01.06.2008

Faust I und II - wir wagen es

Die beiden 12. Klassen haben vom 29. Mai bis zum 1. Juni eine gekürzte Fassung des FAUST I und FAUST II präsentiert:

Ein Mann, der ans seinem Erkenntnisdrang verzweifelt; der Teufel, der eben dies ausnutzt und ihm einen Pakt anbietet; ein junges Mädchen, das an ihrer Liebe zu diesem Mann zugrunde geht. Die Erfindung des Papiergeldes am Kaiserhof, die Erschaffung eines künstlichen Menschen; die Sehnsucht und Suche nach dem Idealbild der Schönheit; Macht, Gewalt und Krieg – all das, und noch viel mehr macht den Inhalt des FAUST I und FAUST II aus. Goethe zeigt uns das kleine und große Welttheater, in dem die kleinbürgerliche Gesellschaft ebenso ihren Platz hat, wie die des Adels; in dem Engel und Teufel, Hexen, Geister und andere Fabelwesenganz selbstverständlich ihre Rollen spielen
Herausgekommen ist ein Drama, in dem der Herr im Prolog im Himmel” dem Menschen die Freiheit zuspricht, sich zwischen Gut und Böse zu entscheiden; in dem Faust in der Auseinadersetzung mit dem Bösen und im Erleben der Liebe um eben diese Freiheit ringt; und in dem er am Ende dank seines Strebens und der Kraft der liebe erlöst werden kann.

In der Zeitschrift “Erziehungskunst” ist dieser Artikel erschienen, in dem sich am Ende auch Mitwirkende Schüler in eigenen Beiträgen äußern.


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